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left action - linksradikale Gruppen in  Leipzig - Termine aus Leipzig
 

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Inhalt

weitere Infos & organisierende Gruppe

20.01.2017
Diskussions-
Veranstaltung, Projekttag(
e), Seminar


19:00 Uhr

Leipzig
Autodidaktische Initiative
Georg-Schwarz-Str. 19
Theorie-Input: Paulo Freire – Pädagogik der Unterdrückten

Das 1970 erschienene Hauptwerk des brasilianischen Autors und Pädagogen Paulo Freire wird&wurde weltweit gelesen und inspirierte Praktiker, wie den Theatermacher Augusto Boal zur Entwicklung des Theater der Unterdrückten. Es wird ein Einblick gegeben in Freire´s allgemeine Analyse von Unterdrückung und seine Theorien zur Überwindung dieser. In Bezug auf Bildung wird seine Kritik am und Alternativen zum vorherrschenden Bildungssystem vorgestellt.
Autodidaktische Initiative

adi-leipzig.net/
theorie-input-paulo-
freire-paedagogik-
der-unterdrueckten/


info(at)adi-
leipzig.net

21.01.2017
Seminar


12:00 Uhr

Leipzig
Autodidaktische Initiative
Georg-Schwarz-Str. 19
Praxis-Workshop: Augusto Boal – Der Regenbogen der Wünsche

Was Freire mit verinnerlichter Unterdrückung (internalizedoppression) be-schreibt, macht Augusto Boal mit dem Regenbogen der Wünsche produktiv. Spu-ren von Unterdrückung in unseren eigenen Lebensverhältnissen werden in Spielen und Übungen sichtbar gemacht. Selbstbetrachtung, Dialog und Grup-penprozess wechseln sich ab.

Bitte anmelden unter: xycat@riseup.net. Bitte mitbringen: warme Socken, bequeme Kleidung & etwas fürs gemeinsame Mittagessen

Der Workshop fängt an um 12:00 Uhr und dauert bis 18:00 Uhr.
Autodidaktische Initiative

adi-leipzig.net/
praxis-workshop-
augusto-boal-der-
regenbogen-
der-wuensche/


info(at)adi-
leipzig.net

22.01.2017
Seminar


12:00 Uhr

Leipzig
Autodidaktische Initiative
Georg-Schwarz-Str. 19
Praxis-Workshop (6-8 Menschen): Der Fotoautomat

Es geht darum mit den Methoden aus dem Theater der Unterdrückten eine foto-grafische Untersuchung anzustellen. Eine Alltagsgeschichte wird nach selbstgeschriebenem Skript in 4 Selbstporträts erzählt. Die selbst-entwickelte Praxis knüpft an Freeze-Techniken aus dem Formtheater an.

Bitte anmelden unter: xycat@riseup.net
Bitte mitbringen: warme Socken, bequeme Kleidung & etwas fürs gemeinsame Mittagessen

Der Workshop fängt an um 12:00 Uhr und dauert bis 18:00 Uhr.
Autodidaktische Initiative

adi-leipzig.net/
praxis-workshop-6-8-
menschen-der-
fotoautomat/


info(at)adi-
leipzig.net

25.01.2017
Film


19:00 Uhr

Leipzig
Cinémathèque in der naTo
Karl-Liebknecht-Str. 46, 04275 Leipzig
Seefeuer – Fuocoammare
+ Gespräch

Italien/Frankreich 2016, OmU, Dok, 115 min, Regie: Gianfranco Rosi

Sprache: Italienisch mit deutschen Untertiteln
Language: Italian with german subtitles

+++ Versione italiana qui sotto+++

Ein Jahr lang beobachtete Regisseur Gianfranco Rosi Leben und Alltag auf Lampedusa, der „Insel der Hoffnung“, die zur Anlaufstelle unzähliger Flüchtlinge wurde.

Der mehrfach ausgezeichnete Film von Gianfranco Rose zeigt das Leben und den Alltag auf der kleinen italienischen Insel Lampedusa. Die Insel gilt, aufgrund ihrer Lage, als ein zentrales 'Tor' der Festung Europa, an dessen Pforten Flüchtende aus den verschiedensten Ländern Afrikas um Einlass bitten. Während diese auf dem Weg über das Mittelmeer ihr Leben aufs Spiel setzen nimmt gleichzeitig das alltägliche Leben der Einwohner auf Lampedusa seinen Lauf. Der Junge Samuele möchte wie sein Vater Fischer werden, der Arzt Bartolo Pietro behandelt Einwohner und Flüchtende in seiner Praxis, die Kinder spielen auf der Straße mit Steinschleudern. Der Film widmet sich mit einem besonderen Sinn fürs Detail den verschiedenen Lebenssituationen der Menschen auf der Mittelmeerinsel.

Im Anschluss lädt die Studierendengruppe der IPPNW Leipzig (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e. V) zu einem Erfahrungsbericht und Gespräch von und mit Lukas Weinspach von Sea-Watch e.V. ein. Wir wollen die Erfahrungen in der Realität mit den im Film gesammelten Eindrücken vergleichen und die stilistische Ausrichtung des Dokumentarfilms kritisch hinterfragen.

-----------------------------------

Seguendo il suo metodo di totale immersione, Rosi si è trasferito per più di un anno sull’isola di Lampedusa facendo esperienza di cosa vuol dire vivere sul confine più simbolico d’Europa raccontando i diversi destini di chi sull’isola ci abita da sempre, i lampedusani, e chi ci arriva per andare altrove, i migranti. Da questa immersione è nato Fuocoammare. Racconta di Samuele che ha 12 anni, va a scuola, ama tirare con la fionda e andare a caccia. Gli piacciono i giochi di terra, anche se tutto intorno a lui parla del mare e di uomini, donne e bambini che cercano di attraversarlo per raggiungere la sua isola. Ma non è un’isola come le altre, è Lampedusa, approdo negli ultimi 20 anni di migliaia di migranti in cerca di libertà. Samuele e i lampedusani sono i testimoni a volte inconsapevoli, a volte muti, a volte partecipi, di una tra le più grandi tragedie umane dei nostri tempi.
Cinémathèque Leipzig e.V.

cinematheque-
leipzig.de/


28.01.2017
Diskussions-
Veranstaltung, Lesung


18:00 Uhr

Halle (Saale)
Reil 78
Reilstraße 78, 06114 Halle (Saale)
Retrofieber - Neonaziaufmärsche in Ostdeutschland 2015
Lesung mit Sören Kohlhuber

Sören Kohlhuber ist freier Journalist und dokumentiert regelmäßig rechte Aufmärsche in Deutschland. In seinem aktuellen Buch "Retrofieber - Wenn Neonazis die ostdeutschen Straßen zurückerobern" berichtet er von seinen Erlebnissen und Erfahrungen, die er im Jahr 2015 bei fast 50 rechten Aufmärschen in den neuen Bundesländern machte

Dies geschah in einer Zeit, in der unter anderem Neonazis aus den 1990er-Jahren darauf hofften, die Straßen wieder zurückerobern zu können, um gegen Asylsuchende zu hetzen. Das RETROFIEBER der Rassisten sorgte für über 1000 rassistische Aufmärsche und tägliche Übergriffe auf Asylunterkünfte in der gesamten Bundesrepublik.
Es bedarf einem reflexiven Blick zurück in die nähere Vergangenheit, um die anhaltenden Hegemoniebestrebungen von (ostdeutschen) Neonazis einordnen zu können und Umgang damit zu finden.

Das Buch ist die Fortsetzung der ersten Buches „Deutschland, deine Nazis“ aus dem Jahr 2015.
Alternatives Vorlesungsverzeichnis (alv)

facebook.com/
events/
1153368338065529/


issuu.com/corax/docs/
alv_161023b_web


31.01.2017
Film


20:00 Uhr

Leipzig
Cinémathèque in der naTo
Karl-Liebknecht-Str. 46, 04275 Leipzig
Univers'l
m. Einführung

USA 1997, engl. OF, 97 min, Regie: Anna Nicolas
mit Denise Blasor, Brad Fisher, Avner Garbi

Alltag und gesellschaftlicher Mikrokosmos in South Central Los Angeles, eingebettet in die Ausschreitungen 1992 um rassistische Polizeigewalt. Der zu Unrecht wenig beachtete Film von Anna Nicholas zeigt eindrücklich die Widersprüche der amerikanischen Gesellschaft und die Gewalt, die in ihr steckt.

Ein afroamerikanischer Schnapsladenbesitzer kollidiert mit einem vietnamesischen Nagelpfleger. Eine reiche Hausfrau aus Beverly Hills will „den Leuten“ helfen, versucht ein Frauenhaus zu initiieren und verliert ihren Mercedes. Ein iranischer Wäschereibetreiber hat ein Dress zerstört und einige Schweden haben sich hoffnungslos verirrt. Zudem wird ein koreanischer Hausbesitzer vermisst. Es ist der 29.April 1992 – der Tag, an dem als Antwort auf rassistische Polizeigewalt die Rodney King Riots beginnen.
Cinémathèque Leipzig e.V.

cinematheque-
leipzig.de/


05.02.2017
Film


19:00 Uhr

Leipzig
Cinémathèque in der naTo
Karl-Liebknecht-Str. 46, 04275 Leipzig
Servus Freiheit
OSTPOL schickt Schwarwel in den Knast


„Gitter vor den Fenstern, meterhohe Zäune, Überwachungskameras und ein massives Stahltor – auf den ersten Blick scheint es kaum vorstellbar, daß hinter den Mauern der Jugendstrafvollzugsanstalt (JSA) Regis-Breitingen Kreativität blühen kann. Den eindrucksvollen Gegenbeweis tritt im Rahmen der Leipziger Dokwoche der Verein OSTPOL an.“
(Bastian Fischer: “Premiere hinter Gittern“, / Leipziger Volkszeitung, 04.11.2016, S. 14)

Nachdem sie am 1. November 2016 beim DOK Leipzig im Rahmen von “DOK im Knast“ bereits ihre gelungene Premiere hinter Gittern feiern durften, werden nun erstmalig die sechs Kurzfilme von jugendlichen und jungen erwachsenen Inhaftierten der Jugendstrafvollzugsanstalt Regis-Breitingen auch „draußen“ gezeigt.

Sechs bewegte wie bewegende Ergebnisse eines herausragenden und bisher einzigartigen Filmworkshops, der im Sommer 2016 vom Leipziger OSTPOL e.V. gemeinsam mit dem Leipziger Zeichner und Filmemacher SCHWARWEL in Kooperation mit Glücklicher Montag, DOK Leipzig und der JSA Regis-Breitingen in der Jugendstrafanstalt realisiert werden konnte – unterstützt durch ein erfolgreiches Crowdfunding.
Die jungen Teilnehmer erhielten dabei die außergewöhnliche Möglichkeit, über ihre eigenen Geschichten nachzudenken und diese filmisch zu erzählen - lustig oder wütend, aufwendig animiert oder gerappt.

WORKSHOP-Trailer (4 min)
FREIHEIT (Kevin Leicht, 3 min)
SERVUS! (Tom E., Dimitrij S., 5 min)
DAS GITTER, MEIN BESTER FREUND (Nathawut, 5 min)
EINSAM IN DER MENGE (Marcel R., 4 min)
WILLI (Jesus Junior, Stefan H., cash, Martin H., M. Fischer, 5 min)
SCHACHMATT - Vom Bauern zum König (H., Jimmy, Philipp S., 5 min)

Im Anschluss Publikumsgespräch mit Projektmacher*innen und Workshopteilnehmern.

Der Eintritt ist frei. Wegen der begrenzten Platzkapazität ist eine Anmeldung erforderlich unter: premiere@ostpol-leipzig.de
Cinémathèque Leipzig e.V.

cinematheque-
leipzig.de/


08.02.2017
Lesung


19:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Straße 3
Lesung: Wörterbuch des besorgten Bürgers

Lesung mit den Herausgeber_innen Robert Feustel, Nancy Grochol, Tobias Prüwer und Franziska Reif.

Von »Asylindustrie« über »Merkeljugend« bis »Volkstod«: In Kreisen besorgter Bürger machen dieser Tage Begriffe die Runde, deren Unsinn nicht selbstverständlich ist.

Dieses Wörterbuch kartografiert und kritisiert – unvollständig und selbst wertend – in 150 Einträgen den sprachlichen Zauber, der weite Teile der politischen Öffentlichkeit erfasst hat und der beharrlich mit stilisierten Ängsten spielt. Konsequent aus einer falschen Opferperspektive werden Tabubrüche inszeniert, um noch so derbe Zumutungen als verkannte Wahrheit zu deklarieren. Neben der politischen Schärfe, welche die Aufarbeitung besorgter Sprache unweigerlich zeigt, kommt auch (ungewollt) Komisches zum Vorschein: Wer etwa von »Volksverdünnern« spricht, hat nicht darüber nachgedacht, dass Besorgte – um im Bild zu bleiben – dann die Arterien der Gesellschaft verstopfen.

Für mehr Informationen zum Buch siehe auch: http://sprachlos-blog.de/ und https://www.ventil-verlag.de/titel/1770/woerterbuch-des-besorgten-buergers
Conne Island

conne-island.de

08.02.2017
Film


19:00 Uhr

Leipzig
Cinémathèque in der naTo
Karl-Liebknecht-Str. 46, 04275 Leipzig
Der Ost-Komplex
+ Gespräch

BRD 2016, deutsche OF, Dok, 94 min, Regie: Jochen Hick

Im dem neuen Dokumentarfilm von Jochen Hick ('DDR unterm Regenbogen', 'Out in Ost-Berlin') steht das individuelle Schicksal des Stasi-Opfers Mario Rölligim Vordergrund. Der Film begleitet den Zeitzeugen zu seinen Eltern, zu den Stationen seiner Flucht und seiner Inhaftierung. Röllig wurde 1987 wegen versuchter Republikflucht festgenommen und 1988 von der BRD freigekauft. Heute hält er regelmäßig Vorträge vor Schulklassen und gibt Führungen im ehemaligen Stasi-Gefängnis Berlin Hohenschönhausen.
Der Film verdeutlicht, wie die Repressions- und Hafterfahrung das Leben von Mario Röllig auch noch dreißig Jahre später fast vollständig bestimmen. Dabei gelingt es dem Regisseur, den Protagonisten mit einem klugen und neutralen Blick zu begleiten. Bei den verbalen Konfrontationen mit Rölligs Gegnern, die ihm gezielte Geschichtsverfälschung vorwerfen, wird deutlich, dass der Streit über die Rolle der DDR in der Geschichte auch heute noch oftmals oberflächlich geführt wird und mit starken individuellen Traumata belastet ist. Wie funktionieren Zuhören, Gespräch, Verständigung, Streit und Konfrontation auf dem Minenfeld deutsch-deutscher Geschichtsaufarbeitung? Und was macht dies mit einem Menschen wie Röllig, der seine für ihn traumatisierende Geschichte bereits mehr als tausend Mal vorgetragen hat? Und welchen persönlichen oder sozialen Gewinn bezieht Röllig für sich daraus?

Im Anschluss Gespräch mit Regisseur und Produzent Jochen Hick.
Cinémathèque Leipzig e.V.

cinematheque-
leipzig.de/


22.02.2017
Film


20:00 Uhr

Leipzig
Cinémathèque in der naTo
Karl-Liebknecht-Str. 46, 04275 Leipzig
Yes, we fuck

Spanien 2015, OmU, Dok, 60 min, Regie: Antonio Centeno, Raúl de la Morena

Sprache: Spanisch mit deutschen Untertiteln
Language: Castilian; Spanish with german subtitles

+++Versión española abajo+++

Dokumentarfilm über eine Aktivist*innengruppe, die für sexuelles, queeres Empowerment für Menschen mit und ohne geistige und körperliche Behinderungen eintritt.

Menschen mit Behinderungen sehen sich vielfältigen Diskriminierungen ausgesetzt. Der gesellschaftlich-genormte Blick attestiert ihnen häufig Defizite, labelt sie als "behindert" und spricht ihnen ein Recht auf eigene Sexualität ab. Queerfeministische Aktivist*innen mit und ohne Behinderungen wollen nicht akzeptieren, dass erwachsene Personen auf Körper ohne Begehren reduziert werden. Die Dokumentation folgt ihnen in ihren Bemühungen, die Stigmata rund um Ableism und Sexualität aufzubrechen und ein Zeichen für die Diversität von Körpern zu setzen.

FSK 18.

“Yes, we fuck” es un documental que quiere abordar la sexualidad en personas con diversidad funcional, los llamados discapacitados. La sexualidad es el motor más potente de crecimiento personal, desarrollo de la propia personalidad y de las relaciones sociales. Como tal, debería ser central en los apoyos sociales para personas con diversidad funcional. Más allá del sexo, el documental quiere mostrar no sólo qué puede hacer la sexualidad por las personas con diversidad funcional, sino también qué puede aportar la realidad de la diversidad funcional a la sexualidad humana. La diversidad de la sexualidad, el sentido amplio de la belleza y la lucha por la independencia personal serán el objetivo de las historias que Yes, we fuck! nos mostrará.
Cinémathèque Leipzig e.V.

cinematheque-
leipzig.de/


21.03.2017
Lesung


19:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Straße 3, 04277 Leipzig
Lesung: Im Feindbild vereint.
Zur Relevanz des Antisemitismus in der Querfront-Zeitschrift Compact.

Lesung mit den Autoren Kevin Culina und Jonas Fedders.

Die Monatszeitschrift Compact kann als das zentrale Diskursorgan gegenwärtiger Querfront-Bewegungen im deutschsprachigen Raum betrachtet werden. Seit ihrer Ersterscheinung erfreut sie sich einer immer größer werdenden Beliebtheit. Konstitutiv für die Inhalte des Magazins ist vor allem der Glaube an eine alles umfassende Weltverschwörung. Bei einer genaueren Analyse zeigt sich, dass in einer Vielzahl der Artikel antisemitische Denk- und Argumentationsmuster aufgerufen und reproduziert werden. Der Antisemitismus fungiert in gewisser Hinsicht als „kleinster gemeinsamer Nenner“ gegensätzlicher politischer Strategien.

Das Buch bietet neben einem Einblick in historische Verläufe der Querfront und einer Einführung in kritische Theorien des Antisemitismus eine detaillierte Textanalyse der Zeitschrift, bei der die dort verwendeten Formen und Ausdrucksweisen antisemitischer Ressentiments anhand einzelner Textstellen herausgearbeitet, entschlüsselt und eingeordnet werden. Darüber hinaus wird die Rolle der Compact in verschiedenen rechten Diskursen sowie in praktischen Organisierungs- und Vernetzungsbemühungen diskutiert.

Für mehr Informationen zum Buch siehe auch: https://www.edition-assemblage.de/im-feindbild-vereint/

Die Lesung findet im Rahmen der Leipziger Buchmesse 2017 statt.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Conne Islands und der Antifa Klein-Paris (AKP).
Conne Island
Antifa Klein-Paris

conne-island.de

https://antifakleinparis.noblogs.org

20.01.2017

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