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29.03.2017
Diskussions-
Veranstaltung, Lesung


20:00 Uhr

Leipzig
Meuterei//Skorbut- Tresen
Zollschuppenstr. 1
Lesung und Diskussion zu Bankraub und Enteignung
"Glaubt mir, die Welt wird euch nichts schenken. Wenn ihr ein Leben wollt, so stehlt es." Lou Andrea-Salomé

!!! Achtung, geänderte Uhrzeit !!!

An diesem Abend laden wir euch auf eine Spurensuche ein.
Wir lesen Fragmente einer Geschichte des Bankraubs und anderer Enteignungsstrategien. Dabei spannen wir einen Bogen von Gedanken zur "individuellen Enteignung" in der anarchistischen Bewegung des späten 19. Jahrhunderts über die populäre Zeit des "politisch motivierten" Bankraubs in den 70ern bis zu situationistisch inspirierten Aneignungen von Gefängnisplänen in den 80ern und fragen:

In welchem historischen und politischen Kontext steht ein Bankraub oder Diebstahl heute?

Wir wollen uns erinnern an eine Zeit, in der das Geld in Massen für damalige Bewegungen angeeignet wurde und wir wollen uns fragen,was es bedeutet, wenn dasselbe stattdessen nach einem 8-Stunden-Tag von staatlichen Institutionen in Anträgen höflich erfragt wird.
Wir wollen mit euch diskutieren, welche Strategien und Alternativen es für uns in der Zukunft geben kann.
http://meuterei.blogsport.de/
30.03.2017
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
UT Connewitz
Wolfgang-Heinze-Straße 12A
Dabei bleiben - alles eine Frage der Organisierung?!
Risiken und Nebenwirkungen von (politischer) Lohnarbeit

Politisch aktiv trotz, durch oder ohne Lohnarbeit? Arbeiten wir möglichst wenig, um viel Zeit zu haben, bezahlt in linksradikalen Projekten oder landen wir irgendwann in den Parteien, NGO’s oder Gewerkschaften? Gemeinsam wollen wir Erfahrungen austauschen und darüber sprechen, wie wir arbeiten und welche Widersprüche und Freiheiten die verschiedenen Varianten mit sich bringen.

Zur Veranstaltungsreihe

Der Beginn eines Lohnarbeitsverhältnisses oder der Sorgetätigkeit für Kinder scheint das natürliche Ende des eigenen Engagements in linken Zusammenhängen zu sein. Zeitmangel, Stress und fehlende Rücksicht auf diese Lebenssituationen machen es vielen politisch Engagierten sehr schwierig weiter aktiv zu sein. Resultat ist die Wahrnehmung der Linken als einer Jugendbewegung. Dies liegt auch daran, dass politische Organisierung häufig mit Vollzeitaktivismus gleichgesetzt wird, der aber unglaublich zeitaufwendig und so auch mit wenig Anderem vereinbar ist. Die Linke wird nicht nur als Jugendbewegung wahrgenommen, sie scheint auch eine solche zu sein, wenn sie thematisch und organisatorisch nicht auf Menschen eingeht, die Studium und Ausbildung abgeschlossen haben.

Entlang mehrerer Veranstaltungen zu Themen wie Lohnarbeit, Kindern und Familie und Arbeitsdruck in linken Zusammenhängen, wollen wir einen Ort schaffen, an dem wir linken Lebenswegen lauschen und herausfinden warum es manchen gelingt dabei zu bleiben, woran das liegt – und warum andere aus linken Zusammenhängen rausfallen. Wir wollen Erfahrungen austauschen und genau darüber reden was scheinbar selten Teil einer Plenumsdiskussion ist. Dabei ist uns gerade der Austausch von unterschiedlichen „Bewegungsgenerationen“ ein Anliegen. Denn wenn sich Menschen aus linken Zusammenhängen zurückziehen, dann gehen nicht nur die Erfahrungen mit sich verändernden Lebensrealitäten verloren, sondern auch viel Bewegungswissen. Dabei soll es natürlich nicht beim Erfahrungsaustausch bleiben. Darüber hinaus wollen wir überlegen, was wir in Leipzig brauchen, damit linke Zusammenhängen offen für sehr unterschiedliche Lebenssituationen sind.

Wir bieten während des Salons eine Kinderbetreuung an. Wenn ihr Kinder mitbringt, schreibt uns doch vorher eine Mail! (dabeigeblieben@riseup.net)
Leipziger Salon gegen den Ausstieg

dabeibleiben.
noblogs.org/


dabeigeblieben(at)
riseup.net

03.04.2017
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Eisenbahnstrasse 125
Gesprächsangebot
Jeden 1. Montag im Monat 19:00-20:30 Gesprächsangebot

Out of Action
ist eine Gruppe von Aktivist_innen, die über die psychischen Folgen von Repression und Gewalt im Kontext von linkem politischen Widerstand informiert. Wir bieten emotionale erste Hilfe für betroffene Einzelpersonen und Gruppen an und unterstützen einen solidarischen Umgang miteinander auch durch Informationsveranstaltungen.
Out of Action (Out of Action ist eine Gruppe von Aktivist_innen, die über die psychischen Folgen von Repression und Gewalt im Kontext von linkem politischen Widerstand informiert.)

outofaction.
blackblogs.org/


28.03.2017

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